Rainer G. dürfte das Konzert auf der Draubühne besucht haben, bevor er sich gegen 2.40 Uhr mit dem Rad auf den Heimweg machte. „Er kam zu Sturz, schlug mit dem Kopf auf einem Stein auf und fiel in den Fluss“, weiß Chefinspektor Franz Richau aus Villach.
Ein 16-jähriger Lehrling aus Kirchbach beobachtete das Unglück und machte sofort die Männer, die mit dem Abbau der Konzertbühne beschäftigt waren, auf den hilflos im Wasser treibenden Verletzten aufmerksam.
„Der Mann bewegte sich kaum noch. Ich habe ihm sofort ein Seil zugeworfen, an das er sich zum Glück festklammern konnte“, schildert Lebensretter Erwin Jost von den Villacher Pionieren.
Ein zweiter Soldat, Rudi Keller-Tsaussnik (36), und Markus Tschernutter (17) von der Konzertagentur eilten sofort zu Hilfe und zogen den Mann aus Aigen im Mühlkreis aus dem Wasser. „Sein Gesicht war blutüberströmt. Er hatte riesiges Glück, denn wir waren mit unseren Arbeiten fast fertig. Wäre das Unglück später passiert, hätte es wohl keine Hilfe mehr gegeben“, weiß Oberstleutnant Paul Klemenjak, Kommandant der Soldaten.
Der schwer verletzte 25-Jährige wurde vom Notarzt erstversorgt und mit der Rettung ins LKH Klagenfurt eingeliefert.
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