Die dramatische Beziehungstat hätte drei Kinder beinahe zu Waisen gemacht: Der nach der Trennung verzweifelte 39-Jährige wollte offenbar erst seine Partnerin, dann sich selbst umbringen.
Im letzten Moment kam er wieder zur Vernunft und zog die Frau, die er bereits über einen Sicherheitszaun gefährlich nahe an die steil abfallende Felswand bugsiert hatte, wieder zurück – wohl nur Sekunden hatten die geschockte Villacherin, die um ihr Leben flehen musste, vom Tod getrennt.
Strafrechtlich wäre unter Umständen eine Anklage wegen Mordversuchs möglich gewesen. „Es gibt aber nur einen Strafantrag wegen Nötigung, Drohung, Körperverletzung“, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Grund dafür sei „der Rücktritt vom Versuch“: Der Tatverdächtige hat ja selbst von seinem Opfer abgelassen, ohne dass diesem in diesem Moment etwas zugestoßen wäre. Der Prozess gegen den Mann, der sich auf freiem Fuß befindet und sich einer Therapie unterziehen muss, soll schon in den nächsten Wochen stattfinden.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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