Der geplante Verkauf der Spitäler in Bayern weckt bei der SPÖ Oberösterreich schlechte Erinnerungen. Und zwar an den Geheimbericht der KPMG aus dem Jahr 2005, in dem ein solches Szenario auch für Oberösterreich errechnet wurde. „Dass diese Pläne irgendwo in der Schublade schlummern, macht uns nach wie vor Sorgen“, betont LH-Stellvertreter Erich Haider. Die Zusammenarbeit der Spitäler Braunau und Simbach will er, auch mit einem neuen Besitzer auf bayerischer Seite, jedenfalls unterstützen.
Volksbefragung soll Verkauf verhindern
Geschäftsführer der grenzüberschreitenden Europaklinik sollte Erwin Windischbauer, Leiter im Braunauer Ordensspital St. Josef, werden. Dort hofft man auf eine Verhinderung des Spitälerverkaufs durch die Volksbefragung. Dennoch denken auch die Franziskaner als Spitalsträger über ein Kaufangebot nach. Immerhin wurden bereits 1,2 Millionen Euro in Simbach investiert. Die bayerische Krankenhaus GmbH hat für die Kooperation Simbach/Braunau 270.000 Euro aufgewendet.
"OÖ-Krone"
Symbolbild
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