Anschlag vereitelt
Vier Terror-Verdächtige in Australien verhaftet
Mehr als 400 Polizeibeamte nahmen an der Razzia am frühen Morgen teil. Den Angaben zufolge lagen 19 Hausdurchsuchungsbefehle vor. Mit dem Überfall wollte die Gruppe laut Polizei Australien für seine Beteiligung an Einsätzen in muslimischen Ländern bestrafen.
Anschläge gegen Armee geplant
Sie hätten die Holsworths-Kaserne in Sydney und andere Militäreinrichtungen ausgespäht. Bei einem Attentat sollten mit automatischen Waffen so viele Soldaten wie möglich getötet werden. Die Gruppe sei seit Jänner elektronisch überwacht worden. Die Terrorplanung sei in einem fortgeschrittenen Stadium gewesen, hieß es.
Mitglieder der Gruppe seien Australier somalischer und libanesischer Herkunft, sie sollen auch Verbindungen zu Extremisten im ostafrikanischen Somalia haben. Australische Zeitungen berichteten im Internet, es sei die zweitgrößte Anti-Terror-Operation im Land gewesen.
Gruppe rekrutiert weltweit
Die Gruppe soll von der somalischen Terrorbewegung Al Shabaab beeinflusst gewesen sein. Zwei Verdächtige sollen aus Australien nach Somalia gereist sein, um dort bei der mit Al Kaida in Verbindung gebrachten Organisation ausgebildet zu werden. Die Zeitung "The Australian" berichtet, Al Shabaab suche weltweit Kämpfer für den Heiligen Krieg in Somalia. Aus den USA etwa seien in den vergangenen Monaten 20 Männer verschwunden, um in dem ostafrikanischen Land an der Seite von Al Shabaab zu kämpfen, schrieb das Blatt.
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