Jetzt gibt's Urlaub
Sarkozy: “Hatte einfach keinen Saft mehr”
Seinen Lebensrhythmus werde er aber kaum ändern. "Wenn man Präsident ist, hat man eine Verantwortung. Meine Frau und ich gehen abends nicht aus und nehmen keine Einladungen zum Essen an. Ich trinke und rauche nicht, außer ab und zu eine gute Zigarre. Daran wird sich auch künftig nichts ändern", betonte Sarkozy.
Künftig keine Geheimnistuerei
Der Präsident versprach, künftig jeden Krankenhausaufenthalt und jede wichtige Untersuchung bekanntzugeben. Damit spielte er auf eine Rachenoperation an, die erst Monate später durch die Veröffentlichung eines Buchs ans Licht gekommen war.
Nach Informationen der Zeitung "Le Canard enchaine" hatte der Elysee zunächst erwogen, der Öffentlichkeit den Schwächeanfall beim Joggen in der Mittagshitze zu verschweigen. Da es aber Zeugen gegeben hatte, habe man aber die Medien doch informiert.
Dankesbotschaft Sarkozys über Facebook
Sarkozy hatte sich bereits am Dienstag auf der Internet-Plattform Facebook für die Genesungswünsche aus aller Welt bedankt. "Unter den Nachrichten, die ich bekommen habe – von all meinen Politiker-Kollegen, liegen mir Ihre besonders am Herzen", schrieb Sarkozy an seine etwa 130.000 "Unterstützer".
Sarkozy hatte am Sonntag bei einem mittäglichen Dauerlauf im Park von Versailles einen Schwächeanfall erlitten und eine Nacht im Krankenhaus verbringen müssen.
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