"Höchste Priorität"

Ausbildungspaket soll 996 Arbeitsplätze bringen

Oberösterreich
27.07.2009 13:17
Das Land Oberösterreich schnürt gemeinsam mit Partnern ein Ausbildungspaket für Jugendliche. So sollen 996 zusätzliche Ausbildungsplätze entstehen. Insgesamt werden 31 Millionen Euro investiert. Damit soll der zuletzt gestiegenen Jugendarbeitslosigkeit entgegengewirkt werden, kündigte Landeshauptmann Josef Pühringer nach einem außerordentlichen "Lehrlingsgipfel" mit Vertretern der Landtagsklubs aller Parteien, des Arbeitsmarktservice und Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer am Montag in Linz an.

Pühringer stellte im Namen aller Anwesenden fest, dass dem Thema Jugendbeschäftigung "höchste Priorität" zuerkannt werde. Auch wenn Oberösterreich zuletzt mit 4,2 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer aufgewiesen habe und bei den 15- bis 25-Jährigen mit fünf Prozent auf Platz zwei liege, nütze das den Betroffenen wenig. Ebenso wenig nütze ihnen, dass allein der Geburtenrückgang das Problem in der Zukunft entschärfen werde.

Umfangreiches Maßnahmenpaket
Deshalb gebe es das Maßnahmenpaket, damit die Ausbildungsgarantie, die allen Jugendlichen gegeben worden sei, eingehalten werde. Beispielsweise werden auf Wunsch persönliche "Job-Coaches" zur Verfügung gestellt. Vorgesehen sind weiters unter anderem Produktionsschulen, Teil-Lehren, Berufsvorbereitungslehrgänge und Lehrausbildungen für Benachteiligte. Darüber hinaus soll es auch in Zusammenarbeit mit dem Bund Weiterqualifizierungsangebote für Junge geben, die schon Arbeit hatten, diese aber durch die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung verloren haben.

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