Im letzten Moment
Rettungsschwimmer retten 36 Kinder
Die Reisegruppe eines Aktivurlaubs hatte sich trotz Warnhinweisen auf die schmale Sandbank nahe der Küstenstadt Tenby verlaufen. Dies hatte einer der Strandwächter aber rechtzeitig genug gesehen, um die Gruppe vorzuwarnen und die Rettung schnell einzuleiten.
Das Wasser stieg durch die Flut rasch an und unterspülte die Sandbank. Die Jugendlichen und ihre Begleiter stürzten ins Meer und drohten, auf die offene See hinausgezogen zu werden. "Sie fanden sich selbst plötzlich im Meer wieder und waren völlig überfordert in den trügerischen Gewässern", sagte Küstenwache-Sprecher Dave Miller.
Einige der Teenager konnten nicht schwimmen
Die Rettungsschwimmer schafften es, die Jugendlichen rechtzeitig zu erreichen und ihnen Neon-Schwimmwesten zu geben. Anschließend beförderten die Helfer mit ihren Rettungssurfbrettern alle 40 Menschen ans Ufer. Die nasse und dadurch schwere Kleidung erschwerte die Bemühungen. Außerdem konnten einige Jugendliche nicht schwimmen.
Doch schon nach zehn Minuten war die Gruppe wieder sicher an Land. "Sie hatten große Panik, sie waren schockiert, aber die Rettungsschwimmer waren glücklicherweise in Sekunden dort", sagte Strandwächter Jon Johnson, der die Gruppe vorwarnte. Die Menschen hätten Glück gehabt, dass die Rettungsschwimmer dort gerade auf Patrouille waren.
Am Ufer wurden einige der unterkühlten und blau angelaufenen Jugendlichen wiederbelebt. Ein Verletzter erlitt einen Asthma-Anfall, ein weiterer hatte zu viel Wasser geschluckt und drohte daran zu ersticken.
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