Zahlungsunfähig

US-Behörden schließen sieben weitere Banken

Ausland
25.07.2009 11:05
Die Serie der Bankenpleiten in den USA reißt nicht ab: Wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind sieben weitere Banken zusammengebrochen. Am Freitagabend gab der staatliche Einlagensicherungsfonds FDIC das Aus für sechs Tochtergesellschaften der Security Bank Corp aus Georgia und die Waterford Village Bank of Clarence aus New York bekannt. Damit haben seit Jahresbeginn bereits 64 Institute geschlossen.

Das sind mehr als doppelt so viele wie im gesamten vergangenen Jahr, als 25 Institute schließen mussten. Allein im Juli dieses Jahres wurden in den Staaten 19 Geldhäuser dicht gemacht.

Der Einlagensicherungsfonds wird durch die Schließung der Tochtergesellschaften der Security Bank voraussichtlich mit 807 Millionen Dollar (umgerechnet 567 Millionen Euro) belastet. Sie hatten nach Angaben der Behörde Vermögenswerte von insgesamt 2,8 Milliarden Dollar und Kundeneinlagen von 2,4 Milliarden Dollar. Die Waterford Village Bank of Clarence hatte Vermögenswerte von 61,4 Millionen Dollar und Kundeneinlagen von 58 Millionen Dollar.

Der Zusammenbruch von Washington Mutal im September vergangenen Jahres war der bisher größte eines Finanzinstituts in der US-Geschichte. Die Bank hatte ein Anlagevermögen von 307 Milliarden Dollar.

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