Die Frau war gegen 16.30 Uhr im Pool ihres Hauses in Höf-Präbach im Bezirk Graz-Umgebung schwimmen gewesen, als sie plötzlich das Bewusstsein verlor. Die Kleine, die in der Nähe war, schob ihrer Mutter geistesgegenwärtig Schwimmschlangen aus Kunststoff unter den Kopf und holte dann per Handy die Rettung.
Am Telefon cool geblieben
Das Mädchen gab eine so gute Beschreibung der Situation und des Hauses ab, dass der Rettungshubschrauber des ÖAMTC, der Christophorus 12 aus Graz, schneller dort war als der Rettungswagen, so ein Sprecher der Organisation. Mit vereinten Kräften wurde die Frau reanimiert und ins LKH geflogen. Sie lag am Donnerstagabend auf der Intensivstation im künstlichen Tiefschlaf. Laut ÖAMTC hatte die 43-Jährige "plötzlich einen Krampfanfall" erlitten.
"Wie eine Erwachsene"
"Die Neunjährige hat gehandelt wie eine Erwachsene, das erlebt man in solchen Situationen nicht oft", lobte der Pilot des Hubschraubers die kleine Steirerin.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.