Vermittler warnt
Honduras vor “Bürgerkrieg und Blutbad”
"Wir haben damit begonnen, den inneren Widerstand für meine Rückkehr zu organisieren", sagte Zelaya vor Journalisten in Nicaragua, wo er sich seit dem 28. Juni im erzwungenen Exil befindet. "Wir werden den Putschisten gegenüber keine Zugeständnisse machen", betonte Zelaya gegenüber der Deutschen Welle.
Umstürzler "müssen bestraft werden"
Die Umstürzler in Tegucigalpa müssten "bestraft werden, damit der ganzen Welt klar wird, dass so etwas nicht wieder passieren darf". Anhänger Zelayas in Honduras bereiten die Besetzung von öffentlichen Gebäuden und Straßensperren vor. Am Donnerstag und Freitag wollen sie einen Streik organisieren. Zuletzt gingen die Gegner des Putsch-Regimes fast täglich auf die Straße und forderten Zelayas Rückkehr. Am Samstag blockierten Demonstranten den Verkehr auf einer der wichtigsten Straßen in Tegucigalpa.
Aktuelle Machthaber lehnen Angebote ab
Zelayas Delegation bei den Vermittlungsgesprächen in San Jose zog sich am Sonntag aus den Gesprächen zurück. Die Abordnung der aktuellen Machthaber hatte Arias' Vorschlag als "nicht hinnehmbar" zurückgewiesen, Zelaya solle als Präsident wieder eingesetzt werden und eine Regierung der "Versöhnung" bilden. Arias schlug beiden Seiten vor, sein Verhandlungsmandat um drei Tage zu verlängern und am Mittwoch erneut zusammenzukommen.
Zelaya droht weiter Verhaftung bei Rückkehr
Die honduranische Vize-Außenministerin Martha Lorena Alvarado schloss eine Rückkehr Zelayas aus. Die Regierung Michelettis hatte angekündigt, Zelaya in diesem Fall festzunehmen und ihn unter anderem wegen Hochverrats vor Gericht zu stellen.
USA rufen zu Verhandlungsabschluss auf
Das US-Außenministerium rief beide Seiten in der Nacht zum Montag auf, sie sollten einen "erfolgreichen Abschluss" der Vermittlung ermöglichen. Der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten, Jose Miguel Insulza, erklärte, die neuen Machthaber in Honduras müssten anerkennen, "dass dieser Putsch gescheitert ist".
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