Traurige Bilanz
Immer mehr Selbstmorde unter US-Soldaten
Die Angaben scheinen Befürchtungen ranghoher Armeevertreter zu bestätigen, wonach die Zahl der Suizide heuer den traurigen Rekord vom vergangenen Jahr noch übersteigen könnte. 2008 hatten sich 128 US-Soldaten das Leben genommen, im Jahr davor waren es noch 115.
Kampfeinsätze erhöhen Selbstmordgefahr
Das Pentagon erklärte, in 54 der 88 Fälle im ersten Halbjahr habe es sich ganz sicher um Suizide gehandelt. In den übrigen 34 Fällen werde ein Selbstmord zwar vermutet, sei aber bisher noch nicht erwiesen. Allerdings hätten sich in der Vergangenheit rund 90 Prozent der Verdachtsfälle auch tatsächlich als Suizide herausgestellt. Nach Angaben der US-Armee ist die Selbstmordgefahr unter männlichen Soldaten zwischen 18 und 27 Jahren, die in Kampfeinsätzen stecken, besonders hoch.
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