Asylheim-Debatte

“Diskussion in humanitärer Weise” gefordert

Kärnten
04.07.2009 12:56
Das Rote Kreuz Kärnten setzt sich für eine Versachlichung der aktuellen Asyldiskussion ein. Weil zwei Bürgermeister ihr Interesse an dem von Innenministerin Maria Fekter beworbene Erstaufnahmelager geäußert hatten, war es zu Teils hitzigen Debatten in Österreichs südlichstem Bundesland gekommen. "Wir wollen, dass die Diskussion in humanitärer Weise geführt wird", erklärte Präsident Peter Ambrozy am Samstag bei einer Generalversammlung in Klagenfurt.

Das Rote Kreuz stoße sich an der "polarisierenden Art und an der Einseitigkeit" der Debatte. "Es wird nur auf Verbrechen hingewiesen, nicht aber darauf, worum es beim Asyl wirklich geht", sagte Ambrozy.

Es gehe in erster Linie um Menschen, mit deren Schicksalen in humanitärer Weise umgegangen werden müsse. "Und das Rote Kreuz muss auf der Seite der Humanität stehen", erklärte der ehemalige Kärntner Landeshauptmann und langjährige SPÖ-Landesparteichef. "Man darf beim Thema Asyl nicht mit Ablehnung antworten, sondern mit klaren Regeln", so Ambrozy.

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