100 Mal geschossen
Amok im Rollstuhl – Polizei erschießt Bewaffneten
Obwohl der 42-Jährige in der Nachbarschaft schon früher auffällig geworden war, kam es am Sonntag offenbar völlig überraschend zu der Zuspitzung der Situation in der Siedlung. Gegen 17 Uhr fielen in Wadhurst Place die ersten Schüsse, durch die sich die Anrainer völlig verängstigt in ihre Häuser zurückzogen.
"Hatte es auf ein Haus abgesehen"
"Auf ein Haus scheint er es besonders abgesehen zu haben", erklärte später Brad Kayne, der Chefermittler der örtlichen Polizei. Offenbar war der verletzte Zivilist auch ein Bewohner jenes Hauses, das der Amokläufer in seinem Rollstuhl bevorzugt unter Beschuss genommen und mit einer völlig zerschossenen Fassade versehen hatte.
"Mit Glanz und Gloria untergehen"
Der Mann, der an einer Muskelkrankheit litt, hatte Freunden zuvor gesagt, er habe das Leben satt und wolle "in Glanz und Gloria" untergehen, berichtete der Fernsehsender TV3. Nach Angaben der Polizei forderte er die Beamten, die die Nachbarn in Sicherheit brachten und in Stellung gingen, zum Schießen heraus.
Motiv für Wahnsinnstat völlig unklar
Lange Zeit versuchten die Einsatzkräfte die Wahnsinnstat zwar unblutig zu beenden, doch als Shayne S. auch einen Polizisten an seinem Kopfschutz traf, zögerte man nicht und tötete den Mann mit einem gezielten Schuss. Das Motiv für die Tat ist noch völlig unklar, womöglich hat es der Amokläufer mit in den Tod genommen.
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