Voller Misserfolg
USA ändern Drogenpolitik in Afghanistan
Ausland
27.06.2009 17:07
Die USA wollen ihren Feldzug zur Vernichtung des Opiumanbaus in Afghanistan einstellen. Das sagte der US-Sondergesandte für Afghanistan, Richard Holbrooke, am Samstag. Holbrooke bezeichnete das Vernichtungsprogramm als eine Geldverschwendung, die zudem nur afghanische Bauern in die Hände der Taliban treibe.
Der Aufwand habe die Einnahmen der Taliban aus dem Rauschgifthandel nicht "um einen Dollar" geschmälert, so Holbrooke. Afghanistan ist der größte Opiumlieferant der Welt.
Holbrooke sagte, die USA würden das für den Vernichtungsfeldzug gegen den Opiumanabau eingesetzte Geld zur Durchsetzung von Drogenverboten und für alternative Anbauprogramme für afghanische Bauern einsetzen.
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