Der Kärntner Tourismus braucht dringend eine Alternative für Schlechtwettertage – und Klagenfurt schon bald ein neues Hallenbad. Beide Projekte könnten praktisch mit einem Schlag erledigt werden, sollten die neuen Pläne für die Landeshauptstadt realisiert werden.
„Der deutsche Architekt Josef Wund hat sein Interesse bekundet, ein Wellnessbad auf dem Campingplatz bauen zu wollen“, so Bürgermeister Christian Scheider. Josef Wund, der Chef der Wund-Unternehmensgruppe, die auf Großinvestitionen, die Planung, den Bau und den Betrieb solcher Erlebnislandschaften spezialisiert ist, bestätigt das Vorhaben: „Es müssen allerdings noch politische und bürokratische Hürden genommen werden.“
Stadt stellt Grund zur Verfügung
Das Areal für das Erlebnisbad würde die Stadt Klagenfurt zur Verfügung stellen. Nähere Details, was darauf entstehen soll, sind vorerst aber noch geheim. Referenzprojekte des Investors, der auch am Standort Federaun bei Villach interessiert ist, lassen allerdings erahnen, in welcher Größenordung das Vorhaben angedacht ist. So hat Wund in Erding (Deutschland) eine Erlebnislandschaft um 100 Millionen Euro geschaffen – eine „gigantische Rutschenwelt“, „Vitaloasen“ und das „weltgrößte Saunaparadies“ inklusive.
Sollte das Projekt scheitern, gebe es einen zweiten Plan gemeinsam mit den Stadtwerken, so Scheider.
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