"Keine einzige Kärntner Gemeinde wird sich ihre Sicherheit und Lebensqualität für 500 Semmeln abkaufen lassen", so Dörfler. Fekter hatte unter den Vorteilen eines Flüchtlingszentrums nämlich Thalham erwähnt, wo 500 Semmeln zusätzlich pro Tag verkauft werden.
"Migration ist gleich Null"
Die Innenministerin legt Wert auf eine ausgewogene Verteilung der Flüchtlinge, Nieder- und Oberösterreich seien mit Traiskirchen und Thalham bereits ausgelastet. Dass nun der Süden dran ist, begründete die Ministerin mit den Wanderungsströmen aus dem Süden Europas. Dörfler: „Kärnten ist als Standort für eine Erstaufnahmestelle völlig ungeeignet. Der Innenministerin ist offensichtlich entgangen, dass sämtliche ehemalige Balkanstaaten ihren Asylstatus verloren haben und aus dem Süden so gut wie gar keine Asylanten mehr nach Österreich kommen - die Migration ist gleich Null.“
Dörfler versicherte weiter, dass die Innenministerin von Kärnten keine Unterstützung für ihre Pläne zu erwarten habe. Im Bezug auf aktuelle Kriminalstatistiken würde in Kärnten alleine durch die Errichtung einer Erstaufnahmestelle Süd die Zahl der Straftaten dramatisch ansteigen.
BZÖ für Wiedereinführung der Grenzkontrollen
Generalsekretär Martin Strutz kündigte an, alle rechtlichen und demokratischen Möglichkeiten ausschöpfen zu wollen. "Wir sehen keine Notwendigkeit für ein weiteres Zentrum." Ein restriktives Fremdenrecht und schnelle Verfahren sowie die bestehenden zwei Aufnahmestellen in Traiskirchen und Thalham sollten ausreichen. Das Bündnis forderte hingegen einmal mehr die Wiedereinführung der Grenzkontrollen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.