Drama in der Luft

US-Pilot stirbt während Transatlantikflug

Ausland
19.06.2009 10:18
Der Kapitän eines Passagierflugzeuges mit 247 Menschen an Bord ist am Donnerstag auf dem Weg von Brüssel nach New York im Cockpit gestorben. Nach Angaben von Continental Airlines landete der Co-Pilot die Boeing 777 zur Mittagszeit (Ortszeit) aber mit nur wenigen Minuten Verspätung auf dem Zielflughafen Newark Liberty. Alle Passagiere von Continental-Flug 61 seien wohlauf, hieß es auf der Internetseite der Fluggesellschaft.

Der US-Nachrichtensender CNN berichtete, dass der 61-jährige Pilot, der 21 Jahre lang für Continental Airlines geflogen sei, über dem Atlantik eines "natürlichen Todes" gestorben sein dürfte. 

Der Co-Pilot von Continental-Flug 61 habe aber sofort die Steuerung übernommen und die Flugkontrolle von der Lage unterrichtet. In der Zwischenzeit wurden auf dem Flughafen im US-Bundesstaat New Jersey alle nötigen Vorkehrungen für eine mögliche Notlandung getroffen. 

Um die Passagiere nicht in Panik zu versetzen, ließ sich die Crew während des Flugs nichts anmerken, fragte lediglich nach einem Arzt. Ein belgischer Mediziner war zufällig an Bord, konnte jedoch nur mehr den Tod des Piloten feststellen.

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