Neue Grippe
Kreuzfahrt wegen erkrankter Crew abgebrochen
Der Luxusliner machte schließlich im Hafen der zu Venezuela gehörenden Insel Margarita fest. Die örtlichen Behörden ordneten für das Schiff zunächst eine zehntägige Quarantäne an. Dann durften jedoch die etwa 380 venezolanischen Passagiere von Bord, die "Ocean Dream" konnte weiterfahren. Rund 200 der übrigen Reisenden sind Spanier.
Drei Besatzungsmitglieder erkrankt
Kurz nach Beginn der eigentlich neuntägigen Kreuzfahrt waren drei Mitglieder der Besatzung an der Neuen Grippe erkrankt, wie Tests auf Curaçao bestätigten. Bei elf weiteren besteht der Verdacht, dass sie sich ebenfalls mit dem H1N1-Virus angesteckt haben. Sie alle wurden isoliert. Passagiere sind nicht betroffen.
Passagiere: "Das ist wie eine Entführung"
Nach Angaben des Veranstalters ist die Stimmung an Bord trotz allem gut. Mitreisende kritisierten allerdings in Gesprächen mit ihren Familien einen Mangel an Informationen. "Das ist wie eine Entführung", beklagte sich ein Passagier. Die spanische Gesundheitsministerin Trinidad Jiménez kritisierte die Weigerung der Behörden in Grenada und Barbados, das Schiff dort anlegen zu lassen. Die Maßnahme sei sinnlos gewesen, weil sich das Virus längst weltweit ausgebreitet habe.
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