Krieg gegen Kartelle
18 Tote bei Schießerei in Touristenort Acapulco
Verschreckte Anwohner verschanzten sich in ihren Häusern, Urlauber suchten panikartig in Hotels Zuflucht. Während des Kampfes hätten die Bandenmitglieder sogar noch Verstärkung von außen erhalten. Ein Fluchtversuch von einigen der Belagerten sei gescheitert, als sie mit ihrem Auto in ein quergestelltes schweres Armeefahrzeug krachten.
Waffenarsenal sichergestellt
Als die Soldaten das Gebäude schließlich erobert hatten, fanden sie in der Garage vier gefesselte Polizisten. Sie seien vermutlich als Geiseln gehalten worden, wovon das Militär während des Kampfes jedoch nichts gewusst hatte. Warum die Beamten in dem Gebäude waren, werde untersucht. Nach dem Ende des Kampfes sammelte das Militär ein eindrucksvolles Waffenarsenal ein: 36 Gewehre, 13 Pistolen, zwei Panzerfäuste, 13 Splittergranaten und 3.525 Schuss Munition. Auch acht Fahrzeuge des Kartells seien sichergestellt worden.
Über 2.800 Tote seit 2008
In Mexiko werden die Drogenkartelle, die sich auch gegenseitig bekämpfen, immer stärker. Sie haben den Staat und vor allem die Polizei bereits unterwandert. Präsident Felipe Calderon hat das Militär mit der Bekämpfung der organisierten Kriminalität beauftragt. Seit 2008 starben dabei nach offiziellen Angaben schon mindestens 8.200 Menschen.
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