Gummi-Ente half
Amerikanerin überlebte drei Tage in Badewanne
Die im nordkalifornischen Walnut Creek lebende Seniorin hatte nach der Rückkehr von einem Kasino-Besuch zu Hause ein Bad genommen. Doch als sie aufstehen wollte, fühlte sich die gewöhnlich rüstige Rentnerin plötzlich zu schwach. "Ich hatte einfach nicht die Kraft, aus der Wanne zu steigen." Ihre auswärts lebenden Töchter machten sich zunächst keine Sorgen, doch als die Mutter drei Tage lang nicht ans Telefon ging, schlugen sie Alarm.
Mit einer Gummi-Ente Wasser geschöpft
Während des unfreiwilligen Bades ließ Madsen immer wieder heißes Wasser nachlaufen, um nicht auszukühlen. Mit einer Gummi-Ente schöpfte sie Trinkwasser. Sie habe um Hilfe gerufen, aber niemand hörte sie, sagte die alte Dame. "Ich dachte ständig daran, wie schrecklich es für meine Familie wäre, mich tot in der Wanne zu finden."
Madsen wurde im Krankenhaus wegen einer leichten Hautentzündung und einem Bluterguss behandelt. Die Ärzte seien überrascht gewesen, wie gut die 90-Jährige drei Tage ohne Essen und wenig Schlaf überstanden hat, sagte Tochter Diane Weber der Zeitung. Die Seniorin soll nun einen Notruf-Pieper erhalten. Zudem wollen die Töchter zweimal täglich anrufen. "Ich werde nie mehr in eine Badewanne steigen", versicherte Madsen.
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