Autobauer vor Aus?
US-Regierung vor Chrysler-Insolvenzantrag
US-Präsident Barack Obama hatte Chrysler für einen endgültigen Sanierungsplan ein Ultimatum bis Ende April gestellt. Eigentlich sollte der Autobauer bis dahin auch den geplanten Einstieg des italienischen Fiat-Konzerns unter Dach und Fach bringen. Dieser würde nun im Insolvenzverfahren zu Ende verhandelt, so die Zeitung. Allein ist Chrysler nach Ansicht der Regierung nicht überlebensfähig.
Streit mit den Gläubigern noch ungelöst
Ungelöst sei allerdings noch der Streit mit den Gläubigern, denen Chrysler fast sieben Milliarden Dollar (5,36 Milliarden Euro) schuldet. Die Regierung hatte ihnen zuletzt nach Berichten die Rückzahlung von 22 Prozent der Summe in bar angeboten sowie für den Rest einen fünfprozentigen Anteil an Chrysler. Die Kreditgeber forderten dagegen eine rund dreimal so hohe Barzahlung von 65 Prozent - oder 4,5 Milliarden Dollar - plus 40 Prozent an Chrysler.
Mit der Autogewerkschaft UAW habe das US-Finanzministerium dagegen bereits eine Einigung über ausstehende Forderungen an Chrysler erzielt. Die Milliardenansprüche zur Krankenversicherung von Betriebsrentnern seien geschützt, so das Blatt.
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