314 Fälle
“Guru” wegen Kindesmissbrauchs angeklagt
Der Verdächtige war im Sommer 2008 in Lissabon festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert worden. Seitdem sitzt der gebürtige Hamburger in Untersuchungshaft. Seine Gemeinschaft lebte zeitweise im Bayerischen Wald und in München. Der "Guru" soll daneben mit esoterischer Musik viel Geld verdient haben. In den 1980er Jahren zog die Gruppe nach Portugal.
Den Ermittlungen zufolge steht der Mann im Verdacht, sich von 1985 bis 1998 an vier Buben und zwei Mädchen vergangen zu haben. "Nach unserem Ermittlungsstand war es so, dass er ein hierarchisches System in seiner Sekte aufgebaut hat, bei dem er alle Sektenangehörigen beherrscht hat", sagte Winkler. "Wir vermuten, dass - soweit die Opfer Kinder von Sektenangehörigen waren - die Eltern von diesen Missbrauchs-Tatbeständen Kenntnis gehabt haben."
Symbolfoto
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