Bergretter entdeckten den Körper des 34-jährigen Franzosen am Samstag gegen 10.00 Uhr mit Hilfe einer Stechsonde. Zuerst stießen sie auf einen Gegenstand. Anschließend führten sie eine Kamerasonde ein, mit deren Hilfe schließlich ein schwarzes Stoffteil entdeckt wurde. Die Retter schaufelten die Stelle frei und bargen den Urlauber, der rund eineinhalb Meter tief unter dem hartgefrorenen Schnee lag. "Er hatte keinen Lawinenpips bei sich", sagte Alpinpolizist Franz Franzeskon.
Die Suche nach dem Mann war äußerst schwierig. Das Maurartal sei nur schwer zugänglich und zudem gefährlich. Die Bergretter setzten sich bei den insgesamt sieben Bergungsversuchen teilweise großer Gefahr durch Steinschlag oder Lawinen aus.
Kritik an mangelhafter Ausrüstung
Kritik übte der Alpinist an der teilweise mangelhaften Ausrüstung der Tourengeher. "Wir hatten heuer vier Lawinentote in Osttirol. Drei von ihnen haben kein Verschüttetensuchgerät bei sich gehabt", appellierte er an die Vernunft der Sportler.
Symbolbild
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