Wachsende Gefahr
US-Rechtsextreme missbrauchen Wirtschaftskrise
Mögliche Verschärfungen des Waffenrechts durch die neue demokratische Regierung, eine liberalere Einwanderungspolitik sowie die Rückkehr traumatisierter US-Soldaten aus dem Irak und Afghanistan könnten dem Ministeriumsbericht zufolge die Bildung rechter Terrorgruppen fördern.
Bedrohung "deutlicher" als zuvor
Außerdem könnten diese Entwicklungen allein agierende Extremisten hervorbringen, die gewaltsame Anschläge planen. Dem Ministerium liegen dem Bericht zufolge zwar keine konkreten Anhaltspunkte vor, dass rechte Terroristen derzeit Anschläge planten. Die Bedrohung durch Einzelgänger und kleine Terroristengruppen sei aber "deutlicher als in den vergangenen Jahren".
Internet spielt Extremisten in die Hände
Der Bericht hob zudem hervor, dass das Internet die Planung von Anschlägen erleichtere, da im Netz Anleitungen zum Bombenbau und zum Umgang mit Waffen zu finden seien. Außerdem biete das Internet Extremisten die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu finden. Der Bericht nennt keine rechtsextremen Gruppen beim Namen, erinnert aber an den Anschlag von Oklahoma im Jahr 1995, bei dem der US-Veteran Timothy McVeigh 168 Menschen tötete.
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