"Friendly Fire"
Starb “Tanit”-Geisel durch französische Schüsse?
Während der Nervenkrieg um den von Piraten festgehaltenen US-Kapitän Richard Phillips (Story siehe Infobox) unvermindert weitergeht, war bei der Befreiungsaktion der "Tanit" (siehe Bild) der Besitzer des Bootes am Freitagabend ums Leben gekommen. Die anderen vier Passagiere der "Tanit", darunter der dreijährige Sohn des Getöteten, überlebten dagegen unverletzt. Zwei Piraten wurden getötet, drei weitere festgenommen.
Eine Woche in Geiselhaft
Die "Tanit" war am vergangenen Samstag von Piraten im Golf von Aden gekapert worden. An Bord waren zwei Paare, eines davon mit ihrem dreijährigen Sohn. Die Gruppe war seit Juli vergangenen Jahres auf dem 12,5 Meter langen Boot unterwegs und wollte nach Sansibar vor der Küste von Tansania segeln.
Lösegeld von Piraten abgelehnt
Vor der gewaltsamen Befreiung des entführten Segelschiffs durch französische Spezialkräfte haben Unterhändler den Piraten Lösegeld für eine friedliche Lösung angeboten. Dies hätten die Piraten aber zurückgewiesen, sagte am Freitagabend Verteidigungsminister Hervé Morin in Paris. Eine Summe nannte er nicht.
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