Verärgerte User

Abzocke per Mausklick: “Gratis” kommt oft teuer

Burgenland
10.04.2009 09:20
Der Trick ist immer derselbe: Auf einer seriös gestalteten Internetseite locken Online-Anbieter mit scheinbar kostenlosen SMS oder den neuesten Handyspielen. Wer sich registriert, bekommt nicht selten wenige Wochen später eine hohe Rechnung ins Haus. "Erst lesen, dann bestellen", warnt SP-Landesrätin Verena Dunst.

Das Kleingedruckte gibt es auch im Web. "Hinweise auf Kosten sind bei den vermeintlichen Gratis-Angeboten oft gut versteckt", betont Dunst. 7.400 Beschwerden über Online-Anbieter wurden im vergangenen Jahr vom Internet-Ombudsmann bearbeitet. 

Schnäppchen oft teurer Spaß
Heuer dürften es laut Experten noch weit mehr werden. "Um in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Geld zu sparen, gehen jetzt viele Kunden per Mausklick auf Schnäppchenjagd", sagt die Konsumentschutz-Landesrätin. Oft mit kostspieligen Folgen. Dunst rät vor jedem Kauf, das Angebot genau zu überprüfen. "Wer aufgefordert wird, seine Kontodaten online bekannt zu geben, sollte hellhörig werden."

von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung

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