Erpressungsaffäre
Muss Susanne Klatten aussagen?
Der 69-jährige Unternehmer, der einen Großteil der Beute versteckt haben soll, bestreitet alles. Er will "Lady BMW", wie Susanne Klatten in italienischen Medien wegen ihrer Beteiligung an dem Autokonzern genannt wird, nie gesehen haben: "Ich kenne sie nicht", erklärt Barretta und bestreitet auch, das Erpresser-Video von den intimen Treffen seines Freundes Helg Sgarbi mit der Milliardärin gedreht zu haben.
Anwalt droht mit peinlichen Enthüllungen
Barrettas Anwalt, Carlo Taormina, drohte vor der Verhandlung in Pescara, er wolle sowohl Helg Sgarbi, als auch Susanne Klatten als Zeugen vernehmen lassen. Und dabei würde keine auch noch so peinliche Frage ausgeklammert...
Im Landgut des Sektengurus wurden 1,7 Millionen Euro gefunden, die nach Meinung der Behörden aus den Erpressungen Helg Sgarbis stammen. Das bestreitet der Anwalt: "Das Geld gehört meinem Mandanten. Und dass man solche Summen zu Hause hat, ist in Italien nicht ungewöhnlich."
Sieben Millionen Euro von Millionären erpresst
Barretta soll den Ermittlungen zufolge mutmaßlicher Hintermann in der Erpressungs-Affäre sein. Sieben Millionen Euro sollen die Männer von der 46-jährigen Milliardärin erpresst haben, Sgarbi war deshalb in Österreich verhaftet worden und wurde in München bereits zu sechs Jahren Haft verurteilt. In dem eintägigen Prozess blieb Klatten eine Aussage erspart, weil der Gigolo ein Geständnis ablegte.
Kronen Zeitung und krone.at
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