Der Polizei zufolge gehörte die 51-Jährige einer 16-köpfigen ungarische Touristengruppe an, die in der Früh aufgestiegen und "entsprechend mit Alpinbekleidung ausgerüstet" war. Die Bergwanderer erreichten eine Höhe von 1.200 Metern, wo sie aufgrund der Schneelage die Tour abzubrechen und zurückzukehren beschlossen. Beim Abstieg bildeten sich mehrere Kleingruppen.
Opfer wollte nur Landschaftsfotos machen
Laut Polizei wollte die 51-Jährige, als das Tal beinahe wieder erreicht war, noch Landschaftsfotos machen. Eine Begleiterin musste schließlich mitansehen, wie die Frau nach hinten stolperte, nachdem sie ihre Kamera in eine Tasche gesteckt hatte, und rückwärts über einen Felsvorsprung etwa zehn Meter in freiem Fall und danach 20 bis 30 Meter über steiles Felsgelände abstürzte, ehe sie regungslos im Schotter liegen blieb. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte nur mehr der Tod der Ungarin festgestellt werden.
Symbolbild
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