Kritiker greifen einen Bericht des Bundesrechnungshofes auf. So habe das Land bei den Zinsgeschäften nach anfänglich hohen Gewinnen zwischen 2004 und 2006 einen Verlust von 7,8 Millionen Euro hinnehmen müssen, heißt es. "Von Spekulationen kann aber keine Rede sein. Das Land beteiligt sich weder an Optionen, noch an heiklen Aktiengeschäften", betont Engelbert Rauchbauer, Vorstand der Finanzabteilung in Eisenstadt. Es gehe nur um Geschäfte zur Absicherung gegen steigende Zinsen. Dabei bescheinigt der Rechnungshof dem Land ein Plus von 13 Millionen Euro.
"Wohlüberlegte Entscheidungen"
"Alle Entscheidungen sind wohlüberlegt und mit professionellen Beratern abgesprochen. Wichtigstes Kriterium dabei ist, dass sich die Schulden des Landes von 206 Millionen Euro nicht erhöhen. Und das ist uns gelungen", sagt Rauchbauer. Zudem würden die Veranlagungen jedes Jahr acht Millionen Euro Erlös abwerfen.
Von Karl Grammer, Kronen Zeitung
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