"Die Direktionen wurden über den Beschluss am Freitag informiert", so Dominik Pirker, Obmann der Kärntner Schülerunion, die den Streik organisiert. Mit dem offiziellen Beschluss der Schülervertreter kann Landesschulratspräsidentin Claudia Egger den Streik nicht mehr abwenden. Der rote Landesschulrats-Vize Rudolf Altersberger stellt sich sogar auf die Seite der Schüler: "Der Streik ist ein Grundrecht - für alle."
Schüler fürchten um Qualität des Unterrichts
Der Schülerstreik richtet sich gegen die Pläne zur Mehrarbeit der Lehrer: "Wenn die Pläne der Ministerin umgesetzt werden, verlieren viele Junglehrer in Kärnten ihren Job. Weniger Lehrer müssen mehr Klassen übernehmen - darunter leidet die Qualität des Unterrichts", befürchtet Dominik Pirker. Auch Exkursionen und Veranstaltungen wären gefährdet, meint der Schülervertreter.
Bei Protestmärschen in Klagenfurt und in Villach wollen daher rund 5.000 Kärntner AHS- und BHS-Schüler am 1. April ihren Unmut kundtun.
Symbolfoto
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