Schweiz geschockt
Mädchen ermordet, um ins Gefängnis zu kommen
Der Aargauer Kripochef erklärte, der Täter habe angegeben, dass ihm während Gesprächen mit dem Au-pair-Mädchen in seiner Wohnung plötzlich die Ausweglosigkeit seines Lebens vor Augen geführt worden sei. Dies habe in ihm den Entschluss wachsen lassen, dass er sein weiteres Leben lieber in Gefangenschaft verbringen wolle.
Beim Drogenkauf "zufällig" getroffen
Wie die Schweizer Zeitung "Blick" berichtet, sei der Tatverdächtige am Tag der Tat am Zürcher Hauptbahnhof beim Drogenkauf "absolut zufällig" auf das Au-pair-Mädchen gestoßen. Er habe der 16-Jährigen angeboten, Modelaufnahmen für sie zu machen und sie anschließend in seine Wohnung mitgenommen, wo es später zur Bluttat kam.
Verdächtiger zunächst mutlos
Das Mädchen war am Sonntag tot im Badezimmer der Wohnung aufgefunden worden. Der 25-Jährige habe nach der Tat zunächst nicht den Mut gefunden, sich selbst zu stellen, sagte der Ermittler. Bis er sich bei der Polizei meldete, säuberte er unter anderem die Leiche sowie die Wohnung.
Der 25-Jährige hatte schon im Mai 2003 versucht, eine junge Frau zu töten. Er wurde erst vor Kurzem auf Bewährung aus der Haft entlassen.
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