Blitzeinbrecher

Sechs Coups in drei Bundesländern – Diebe in Haft

Niederösterreich
03.03.2009 11:29
Nach aufgeklärten Einbruchsserien in Wien, Ober- und Niederösterreich hat die Polizei den dadurch entstandenen Gesamtschaden nun mit 300.000 Euro beziffert. Eine ungarische Bande hatte es bei ihren Einbrüchen vorwiegend auf Elektrogeräte abgesehen, die später im Ausland weiterverkauft wurden.

Bei den insgesamt sechs Einbrüchen von August bis Dezember 2008 hatten die maskierten Täter jeweils in den frühen Morgenstunden Glastüren und Auslagenscheiben eingeschlagen. Dabei ließen sie vorwiegend MP3-Player, Laptops und hochwertige Fotoapparate mitgehen, wie die Sicherheitsdirektion Oberösterreich am Dienstagvormittag bekannt gab.

Die fünf Männer im Alter zwischen 24 und 35 Jahren waren der Polizei am 4. Dezember - wenige Stunden nach einem Blitzeinbruch in einen Elektromarkt in Ansfelden bei Linz - ins Netz gegangen. Das Diebesgut dürfte nach Ungarn geschafft und dort weiterverkauft worden sein. Die Verdächtigen sind geständig und befinden sich in der Justizanstalt Linz in Untersuchungshaft.

Symbolfoto

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