Sam Fisher hat es bereits erfolgreich vorgemacht wie man am lautlosesten Gebäude infiltriert, um an wichtige, geheime, Informationen zu gelangen. Da möchte ihm sein bekannterer, technisch noch besser ausgestatteter „Kollege“ Ethan Hunt natürlich um nichts nachstehen. So lässt Atari IMF-Agent Hunt in bester Splinter Cell Manier über den Bildschirm hangeln und schleichen.
Auch ein Topagent benötigt mal ein wenigUrlaub. Ethan Hunt nützt ihn für ausgedehnte Tauchgänge,aber er kann sich nicht lange seinem Hobby widmen, denn währendder Erkundung eines gesunkenen Schiffes, bekommt er plötzlichGesellschaft von zwei weiteren Tauchern, die ihm eine dieser berühmtenNachrichten, welche sich in fünf Sekunden selbst zerstören,zukommen lassen.
Ethans Auftrag lautet eine internationale Organisationnamens Surma zu zerschlagen und den Bösewicht Simon Algozur Strecke zu bringen. In seinem Team befindet sich unter anderemder aus den Filmen bekannte Computerhacker Luther Stickell.
Hunt steht ein reichhaltiges Arsenal an technischenHilfsmitteln, wie zum Beispiel eine Röntgen-Brille zur Verfügung,um erfolgreich und ungesehen ein Gebäude zu infiltrieren.Ähnlich wie beim offenkundigen Vorbild Splinter Cell kannHunt schleichen, sich in luftiger Höhe entlang hangeln undGegner lautlos ausschalten. Als oberstes Gebot gilt: nur ja nichtauffallen und gesehen werden, denn der Gegner löst sofortAlarm aus und ab diesem Zeitpunkt bleiben Ethan Hunt nur mehr30 Sekunden diesen wieder zu deaktivieren. Gelingt ihm das nicht,so ist die Mission gescheitert. Leicht wird es Hunt nicht gemacht,unentdeckt zu bleiben, da unzählige Überwachungskameras,Wachen und Lichtschranken entweder umgangen oder ausgeschaltetwerden müssen. Abwechslungsreich gestaltete Missionszielesorgen dafür, dass keine Langweile aufkommt und die Spannungerhalten bleibt.
Die Steuerung des Helden gelingt eigentlich problemlos,wenn da nicht das größte Manko des Spiels wäre:Die Kamera wird mittels des zweiten Analogsticks bewegt und reagiertleider ziemlich träge, wodurch es öfters vorkommt, dassman Hunt ungewollt in eine brenzlige Lage manövriert.
Den Eindruck den die Grafik macht ist zwiespältig,da Ethan Hunt gut gezeichnet und hervorragend animiert wurde,aber die Umgebungsgrafik sich fast durchgehend eintönig undein wenig lieblos präsentiert.
Die soundtechnische Untermalung gibt keinen Grundzur Klage und passt sehr gut zum gebotenen Spielgeschehen.
Fazit: Zeitweise kommt richtiges "MissionImpossible"-Feeling" auf, allerdings trüben die misslungeneKamerasteuerung und die durchschnittliche grafische Darstellung,eines ansonsten gut gemachten Splinter Cell Klons, den anhaltendenSpielspaß.
Plattformen: PS2, Xbox Publisher: Atari Krone.at-Bewertung: 84%
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