Mo, 20. August 2018

Tarifstreit

03.02.2009 11:09

Warnstreiks legen Nahverkehr in Bayern lahm

Um ihre Forderung nach mehr Entgelt im öffentlichen Dienst durchzusetzen, sind am Dienstag die Mitarbeiter von Nahverkehrsbetrieben in zehn bayerischen Städten in den Warnstreik getreten. Im öffentlichen Nahverkehr kam deshalb teils zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr. Weil viele Pendler auf das Auto umgestiegen sind, kam etwa der Verkehr in München streckenweise zum Erliegen, die Taxi-Zentralen waren überlastet.

Der Ausstand habe mit der Frühschicht von 03.30 Uhr begonnen, sagte der Fachbereichsleiter Verkehr der Gewerkschaft Verdi in Bayern, Frank Riegler. Der Nahverkehr in den betroffenen Städten ruhe "weitgehend". Gestreikt wird in München, Augsburg, Nürnberg, Erlangen, Fürth, Regensburg, Bamberg, Passau, Landshut und Schweinfurt. In München sollte der Streik bis zum Nachmittag dauern, in einer Reihe weiterer Städte bis zu 24 Stunden.

Gewerkschaften fordern mehr Gehalt
Auch in anderen deutschen Bundesländern sind Warnstreiks geplant. Die Gewerkschaften verlangen für die Tarifbeschäftigen ebenso wie für die Beamten in den Bundesländern acht Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro mehr im Monat. Die Tarifverhandlungen sollten am 14. und 15. Februar in die dritte Runde gehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.