Würgemale am Hals

Heim weist Missbrauchsvorwürfe zurück

Niederösterreich
30.01.2009 15:03
Entschieden zurückgewiesen hat ein Heim im südlichen Niederösterreich am Donnerstag seit vergangener Woche bekannte Missbrauchs-Anschuldigungen von Eltern eines fünfjährigen Bewohners. Der Vorwurf, ihr Sohn sei von einem Elfjährigen sexuell missbraucht worden und habe dadurch Würgemale am Hals erlitten, sei völlig aus der Luft gegriffen, sagte Anwalt Manfred Ainedter, Verteidiger der Einrichtung.

Der Fünfjährige leide an Neurodermitis, zusätzlich habe ein Schal Scheuermale verursacht, erklärte der Anwalt die angeblichen Verletzungen. Diese Rötungen habe man behandelt. Das Heim habe einen guten Ruf und kümmere sich seit 15 Jahren um Minderjährige, viele davon würden als Problemkinder dorthin verwiesen, so der Wiener Jurist. Die Leitung sei tief betroffen von den falschen Anschuldigungen.

Der Vorwurf, ein älterer Bewohner habe den Buben sexuell misshandelt, sei völlig falsch, betonte Ainedter. Es habe zwar im November gegen einen Elfjährigen derartige Anschuldigungen gegeben. Dabei habe es sich allerdings um nichts Strafbares und Verhaltensweisen wie "Hosen runterziehen" gehandelt. Nach einer Beurteilung durch Psychologen habe dieser Bub das Heim bereits im vergangenen Jahr verlassen müssen und sei in einer anderen Einrichtung untergebracht worden.

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