Wegen 1.100 Euro
Verschuldeter Ungar ermordet Bankangestellten
Ausland
21.01.2009 12:37
Weil er Bankschulden in Höhe von umgerechnet 1.100 Euro (320.000 Forint) nicht bezahlen konnte, hat ein 21-jähriger arbeitsloser Ungar einen Bankangestellten getötet und dessen Leiche im Hof seines Hauses einbetoniert. Der Mann habe die Tat gestanden, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Mittwoch unter Berufung auf die Polizei.
Der junge Mann habe den 50-jährigen Angestellten vor einem halben Jahr mit einer Eisenstange erschlagen, als der Mann ihn zu Hause aufgesucht habe, um die Schulden einzutreiben. Der geständige Täter habe 180.000 Forint (rund 640 Euro) gestohlen, die das Opfer bei sich hatte, so die Polizei. Anschließend begrub er die Leiche in seinem Hof und zündete das Auto des Opfers an.
Leiche im Hof einbetoniert
Als der Mann Monate später merkte, dass die Polizei ihn verdächtigte, betonierte er die Leiche seines Opfers ein. Jetzt wurde sie bei einer Durchsuchung gefunden. Der Mann war ins Visier der Polizei geraten, weil er immer wieder mit Ratenzahlungen im Verzug war.
Symbolbild
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