"Er war voller Blut"
Mugabes Ehefrau verprügelt britischen Fotografen
Der 42-jährige Freiberufler war für die renommierte Londoner „Sunday Times“ im Einsatz, als sich der Zwischenfall am Donnerstag im Hotel Shangri-La auf der Halbinsel Kowloon ereignete. Die Zeitung verurteilte den Angriff. Jones sei voller Blut gewesen, sagte der Fernost-Korrespondent der „Times“, Michael Sheridan. Die Behörden in Hongkong sollten nun das Recht auf freie Berichterstattung verteidigen und den Vorfall untersuchen, forderte Sheridan. Die Polizei erklärte, es gebe eine Untersuchung. Die simbabwesische Botschaft in Peking wollte zu dem Fall nicht Stellung nehmen.
„The Sunday Times“ wollte den Kontrast des Lebensstils der 43-jährigen Präsidentengattin mit dem Leid in ihrem Heimatland zeigen, wie Sheridan erklärte. Grace Mugabe besuchte den Angaben zufolge ihre in Hongkong studierende Tochter Bona. Die Stadt war jedoch auch ein Stopp eines luxuriösen Asien-Urlaubs, der sie zuvor auf die malaysische Insel Langkawi und nach Singapur geführt hatte.
Quasi-Diktator Mugabe trieb Simbabwe ins totale Elend
Robert Mugabe hat Simbabwe in seiner über 28-jährigen Herrschaft völlig heruntergewirtschaftet. Aus der einstigen Kornkammer des südlichen Afrikas ist ein Armenhaus geworden. Die Wirtschaft ist völlig zusammengebrochen, eine Cholera-Epidemie hat in den vergangenen Monaten bereits über 2.200 Menschenleben gekostet, die Inflationsrate liegt nach offiziellen Angaben bei mindestens 230 Millionen Prozent. Nur Mugabe und seine Machtelite dürfen zu einem staatlich garantierten Wechselkurs die simbabwesische Währung in US-Dollar eintauschen.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.