Wirbel in den USA
Angestellte wegen “Frohe Weihnachten” entlassen
Der "Liberty Counsel", eine Gruppe, die gegen "religiöse Diskriminierung" kämpft, hat nun bei der US-Kommission für Chancengleichheit am Arbeitsplatz Einspruch gegen die Entlassung von Thomas eingelegt, wie die italienische Zeitung "Corriere della Sera" berichtete. Es sei "inakzeptabel", wenn man den Arbeitsplatz verliere, nur weil man den eigenen Glauben lebe, meinte ein Sprecher der Gruppe.
Auch Nicht-Christen unter den Kunden
Thomas, die der Baptist Church von Panama City angehört, war nach eigenen Angaben am 10. Dezember von der Firma "Counts Oakes resort properties" entlassen worden. Das Unternehmen vermietet Ferienhäuser und -wohnungen. Seit Monatsbeginn habe sie die Kunden am Telefon mit "Frohe Weihnachten" begrüßt, obwohl ihre Vorgesetzten darauf hinwiesen, dass es unter den Kunden auch Nicht-Christen gebe. Sie habe aber nicht "Schöne Ferien" sagen können, weil Weihnachten eben ein christliches Fest sei, argumentierte Thomas.
Fall löst in den USA heftige Debatte aus
Andy Phillis, Chef von Counts Oakes resort, sagte, seine frühere Angestellte habe keine gute Arbeit geleistet. Die Sache mit dem "Weihnachtsgruß" habe dann das Fass zum Überlaufen gebracht. Laut "Corriere" hat der Fall in den USA große Wellen geschlagen. Während die einen von "übertriebener political correctness" sprechen, meinen die anderen, man dürfe niemandem seine eigenen Überzeugungen oder Glaubensvorstellungen aufzwängen.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.