"Bei dem aktuellen Erdfall in St. Stefan handelt es sich um einen ehemaligen Untersuchungsstollen aus dem 19. Jahrhundert", erklärt Werner Huemer, Sprecher der für die Sicherung stillgelegter Stollen verantwortlichen "GKB-Bergbau GmbH".
Nicht bekannt gewesen
Er bestätigt, dass die Existenz des Unglücksstollen nicht bekannt gewesen ist. "Wir werden nun Untersuchungen anstellen, ob es weitere Gefährdungspotentiale gibt", so Huemer.
Umgebung nicht gefährdet
Die besiedelten Gebiete nahe der Einbruchstelle seien nicht gefährdet. Denn etwas südlich dieses Bereiches, beim "Viktor Gesenke", wurde zwar tonnenweise Kohle abgebaut, allerdings in einer Tiefe von 200 Metern.
Suche nach weiteren Hohlräumen
"Dringlicher ist eine Verfüllung der Hohlräume im tagesnahen Bereich, zehn bis zwanzig Meter unter der Erdoberfläche", sagt Friedrich Kremser von GKB-Bergbau. Nachdem die großen Regenmengen den einen Stollen zum Einsturz gebracht hatten, wird verstärkt nach weiteren Hohlräumen gesucht.
von Thomas Leitner, Kärntner Krone
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