"Wir haben bei Kontrollflügen mehrere Lawinenanrisse auf der Mauthner Alm entdeckt", informiert der Kötschach-Mauthener Bürgermeister Walter Hartlieb: "Man kann sich gar nicht vorstellen, welche gewaltigen Schneemassen im Plöckengebiet liegen. Sie könnten die Straße jederzeit verschütten." Eine große Lawine hatte bereits in der Nähe des Ederwirtes die Straße unter sieben Meter Schnee komplett begraben.
Flugpolizei angefordert
Kärntens Lawinen-Spezialist Wilfried Ertl und die Flugpolizei mit Pilot Ottmar Karner wurden angefordert, um die Situation zu entschärfen. Mit Hilfe von mehreren hochexplosiven Sprengladungen wurden die ersten Lawinen kontrolliert ausgelöst, und zigtausende Kubikmeter Schnee donnerten ins Tal.
Räumtrupps ab Montag im Einsatz
Am Sonntag wurde der Sprengeinsatz fortgesetzt. Mehrere Lawinen, in deren Einzugsgebiet die Plöckenpass-Straße verläuft, konnten zum Abgang gebracht werden. Zu einer neuerlichen Verschüttung der gesperrten Bundesstraße kam es nicht. Als nächster Schritt sind die Räumtrupps dran, die am Montag eingesetzt werden.
Wann die Plöckenpass-Straße freigegeben wird, will die Lawinenkommission in einer Sitzung am Dienstag entscheiden.
von Hannes Wallner, Kärntner Krone und kaerntnerkrone.at
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