18.12.2008 10:41 |

Nach Schneefällen

Prall gefüllte Speicher für Wasserkraft

Obwohl durch die Rekordschneemengen große Schäden am Stromnetz entstanden sind (die Kosten betragen eine Million Euro), hat der Energiekonzern Kelag Grund zur Freude. Denn nach den enormen Schneefällen in den letzten Wochen sind die Speicher der heimischen Wasserkraftwerke prall gefüllt.

"Im Vorjahr hatten wir nur eine Wasserführung von 84 Prozent. Wir mussten 450 Millionen Kilowattstunden Strom teurer zukaufen", erklärt Kelag-Direktor Hermann Egger. Durch die intensiven Regenfälle der vergangenen Wochen hat sich die Situation schlagartig verändert.

Egger: "Wir kommen nun im Schnitt auf eine Wasserführung von 95 Prozent in diesem Jahr. Das Wasser, das in Form von Schnee gefallen ist, ist eine gute Basis für die Schmelze im Frühjahr." Ob sich das positiv auf die Strompreise auswirken werde, kann Egger aber noch nicht abschätzen.

von Thomas Leitner, Kärntner Krone
Symbolbild

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