Hamas finanziert
US-Moslemstiftung schuldig gesprochen
Die Staatsanwaltschaft warf der Stiftung vor, als "Instrument zur Finanzierung terroristischer Organisationen" fungiert zu haben. Die Hamas habe die Gelder der Stiftung mehrheitlich an Hinterbliebene von Selbstmordattentätern und an Angehörige von inhaftierten Extremisten weitergeleitet. Insgesamt seien zwölf Millionen Dollar (9,39 Millionen Euro) geflossen.
Die Verteidiger der Stiftung hatten dagegen jede Verbindung zur Hamas bestritten. Die Hilfsgelder der "Holy Land Foundation" seien für rein humanitäre Zwecke an bedürftige Palästinenser geflossen, argumentierten sie.
Zwischen 1992 und 2001 hatte die "Holy Land Foundation" in den USA etwa 57 Millionen Dollar an Spendengeldern eingesammelt. Drei Monate nach den Anschlägen vom 11. September 2001 wurde sie unter Terrorverdacht verboten, ihre Guthaben wurden eingefroren.
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