"Telefondienst"
Obama plaudert mit Regierungschefs
Im Mittelpunkt der meisten Gespräche stand die Finanzkrise. Es wird erwartet, dass Obama beim Finanzkrisen-Gipfel der G-20-Gruppe am 14. und 15. November in Washington auch persönlich mit den Staats- und Regierungschefs zusammentreffen wird. Das Weiße Haus hat bisher allerdings noch nicht mitgeteilt, ob der künftige Präsident im vollen Umfang an dem Treffen teilnehmen wird. Obama tritt sein Amt erst am 20. Jänner an, der G-20-Gipfel wird noch von dem scheidenden Präsidenten George W. Bush geleitet.
"Äußerst freundlich"
Ebenso wie Merkel will auch Sarkozy schon bald mit Obama zusammentreffen. Dies vereinbarten beide Politiker am Donnerstagabend in einem halbstündigen Telefongespräch, wie Sarkozys Büro mitteilte. Der französische Staatschef habe Obama zu seinem "brillanten" Wahlsieg gratuliert, erklärte der Elysee-Palast. Die Atmosphäre des Gesprächs sei "äußerst freundlich" gewesen.
Unterstützung im Kampf gegen das organisierte Verbrechen
Im Gespräch mit dem mexikanischen Präsidenten Felipe Calderon versicherte Obama der Regierung des Nachbarlands weitere Unterstützung der USA im Kampf gegen Drogenhandel und das organisierte Verbrechen, wie die Regierung in Mexiko-Stadt mitteilte. Dem südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak sagte Obama nach Angaben von dessen Büro, die Beziehungen zwischen beiden Staaten seien ein Eckstein für Frieden und Sicherheit in Asien.
Obama hält erste Pressekonferenz
Indes wird Obama am Freitag in Chicago seine erste Pressekonferenz seit seinem Wahlsieg abhalten. Wie sein Büro am Donnerstag bekannt gab, wird er im Anschluss an ein Treffen mit seinen Wirtschaftsberatern vor die Presse treten. Teilnehmer an dem Gespräch zuvor seien unter anderen die früheren Finanzminister Larry Summers und Robert Rubin, der Milliardär Warren Buffet am Telefon sowie der ehemalige Notenbankchef Paul Volcker. Auch der gewählte Vizepräsident Joe Biden soll an Pressekonferenz teilnehmen.
Treffen mit Bush im Weißen Haus
Am Montagnachmittag empfangen Amtsinhaber George W. Bush und seine Frau Laura dann seinen Nachfolger sowie dessen Frau Michelle im Weißen Haus. Wie Bushs Sprecherin Dana Perino mitteilte, ziehen sich der Präsident und sein Nachfolger anschließend in das Oval Office zurück. Bush, der noch bis 20. Jänner im Amt bleibt, hatte am Mittwoch einen "reibungslosen Übergang" zugesagt. Er kündigte an, er werde bei seiner Begegnung mit Obama aktuelle Fragen wie die Finanzkrise und den Einsatz im Irak erörtern. Er werde außerdem seine Mitarbeiter bitten, Obamas Beraterteam in den kommenden Wochen über alle wichtigen politischen Fragen zu unterrichten.
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