Öffentlicher Mord
13-Jährige in Somalia zu Tode gesteinigt
Das Mädchen war laut Amnesty International von drei Männer vergewaltigt worden. Die islamische Miliz, die die Stadt Kismayo kontrolliert, schenkte dem Kind aber offenbar keinen Glauben und verurteilte Aisha wegen Sex außerhalb der Ehe.
Zeitungen schrieben, sie sei 23 gewesen
Die Steinigung war bereits am 27. Oktober erfolgt. Islamische Medien in Somalia hatten das Alter der Verurteilten in ihrer Berichterstattung nach der Hinrichtung mit 23 angegeben. Aishas Vater bestätigte nun aber Amnesty, dass das Mädchen erst 13 gewesen sei.
Grausames Hinrichtungsritual
Die Steinigung ist einer der grausamsten und ältesten Hinrichtungsformen und wird heute noch vorwiegend unter islamistischen Regimes in Afrika aber auch im Iran durchgeführt. Bei dem öffentlichen Mord wird der Verurteilte bis zu den Knien oder der Hüfte im Boden eingegraben. Der Richter wirft den ersten Stein, der nicht größer als eine Faust sein darf, damit der Tod des Opfers hinausgezögert wird. Danach werfen Umstehende so lange auf den meistens mit einem Tuch verhüllten Verurteilten, bis der Tod eintritt. Steinigungen werden meistens bei Ehebruchsdelikten durchgeführt.
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