Blutbad an Grenze
PKK-Attacke auf türkischen Grenzposten – 38 Tote
Nach türkischen Medienberichten wurde der Posten von etwa 350 PKK-Kämpfern angegriffen. Sie hätten auch schwere Waffen eingesetzt. Deswegen habe es auf türkischer Seite viele Tote gegeben. Etwa 20 türkische Soldaten seien zudem verletzt. Zwei Soldaten wurden nach dem Gefecht vermisst. In der Vergangenheit hatte die PKK öfter Soldaten in den Nordirak verschleppt.
Türkische Kampfflugzeuge haben in den vergangenen Wochen wieder mehrfach mutmaßliche PKK-Stellungen im Nordirak bombardiert. Im Februar hatte die türkische Armee während einer einwöchigen Bodenoffensive gegen PKK-Lager im Irak nach eigenen Angaben 240 Kämpfer der Organisation getötet. Auch 27 türkische Soldaten starben bei Kämpfen während der Offensive, die sich auf das kurdische Autonomiegebiet des Nordiraks beschränkte.
Die PKK ist in der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft. Sie kämpft seit Anfang der 80er Jahre für eine Unabhängigkeit oder größere Autonomie der Kurdengebiete von der Türkei. In dem Konflikt wurden nach Angaben der türkischen Armee mindestens 35.000 Menschen getötet.
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