Wartelisten

200 arbeitslose Lehrer dürfen endlich arbeiten

Oberösterreich
07.09.2008 22:20
1.100 ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer standen in Oberösterreich auf der Warteliste - ab Montag haben 200 von ihnen endlich einen Job. Bei der Hälfte ist aber noch unklar, woher ihr Gehalt kommt: Der Bund zahlt nicht, weil er den Posten-Bedarf anders berechnet als das Land.

102 Dienstposten sind noch strittig, weil der Bund von einer Durchschnittsberechnung ausgeht, die bei uns nicht anwendbar ist, erklärt Landeshauptmann Josef Pühringer: "Auf dem Land könnten wir damit die Höchstzahl von 25 Schülern pro Klasse nicht aufrecht erhalten." 

Diese vom Bund nur als Richtwert behandelte Grenze soll aber für alle Volks- und Hauptschulen verbindlich sein. "Auch auf das Risiko hin, dass wir die Lehrergehälter selbst zahlen müssen", so Pühringer. Den immer noch arbeitslosen Lehrern stellt er Jobs in spätenstens drei bis vier Jahren in Aussicht: Dann wird die Warteliste abgebaut sein. 

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