"Die Enttäuschung ist sehr groß", sagte Fuchsbichler. Der Altach-Coach meinte, das er Verständnis für eine Ablöse habe. Die Vorarlberger, die in der ersten Halbzeit die aktivere Mannschaft waren, haderten nach der Niederlage gegen den KSV auch mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichter-Teams. "Was die da zusammengepfiffen haben, brauche ich nicht zu kommentieren", meinte etwa Mario Konrad, der in der Schlussminute per Elfmeter das 2:3 erzielt hatte.
Gregoritsch: "Knoten freimachen"
"Das war ein immens wichtiger Sieg. Ich freue mich für die Mannschaft", betonte KSV-Trainer Werner Gregoritsch. Die Aufsteiger aus der Obersteiermark durften sich mit 3.400 Zuschauern über den ersten Bundesliga-Erfolg seit fast 42 Jahren freuen. "Mit dem heutigen Sieg werden vielleicht einige gordische Knoten im Kopf frei gemacht", hoffte Gregoritsch, dessen Team freilich mit mageren fünf Punkten weiter mitten im Abstiegskampf steckt.
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Die Kapfenberger nutzten die Liga-Pause ab Montag für ein Trainingslager in Gußwerk. "Der Kurztrip soll auch dabei helfen, die Mannschaft noch näher zusammenzuschweißen", betonte Trainer Gregoritsch. Nach dem ÖFB-Cup-Spiel gegen den SV Spittal (13. September) stehen für die Kapfenberger mit zwei Ligaspielen gegen SK Austria Kärnten weitere wichtige Duelle gegen einen weiteren Abstiegskandidaten auf dem Programm.
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