Norweger rastet aus
Rechtsanwalt schießt auf Flüchtlingsheim
Ausland
26.08.2008 19:22
In Norwegen hat ein Rechtsanwalt gestanden, auf ein Flüchtlingslager geschossen zu haben. Er hatte im Juli mehrmals aus etwa 500 Metern Entfernung auf ein Heim für minderjährige und verwaiste Flüchtlinge geschossen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Bei dem Angriff in Hvalstad im Südosten des Landes wurde ein 16-jähriger Somalier, der in dem Gebäude schlief, am Bauch verletzt. Der 50 Jahre alte Anwalt wurde festgenommen, nachdem in der Nähe des Heims ein auf seinen Namen registriertes Jagdgewehr gefunden wurde.
Die Polizei geht nach eigenen Angaben von einem rassistischen Hintergrund der Tat aus. Sie wirft dem Verdächtigen versuchten Mord vor, was dieser jedoch abstreitet. Norwegischen Medienberichten zufolge leidet der Mann unter psychischen Problemen.
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