Anschlag vereitelt
13-Jährige sollte Selbstmordattentat verüben
Bakuba ist die Hauptstadt der mehrheitlich sunnitischen Unruheprovinz Diyala, in der die US-Armee bereits eine separate weibliche Anti-Terror-Einheit eingerichtet hat, weil sich hier häufig Frauen in die Luft sprengen. Nach Einschätzung von Beobachtern handelt es sich dabei vor allem um Frauen, deren Ehemänner, Väter oder Brüder von den Sicherheitskräften, US-Truppen oder einer Bürgerwehr getötet wurden. Die von Stammesführern befehligten Bürgerwehren werden von der US-Armee bezahlt, um in ihren jeweiligen Gebieten Sicherheitsaufgaben wahrzunehmen. Die Bildung dieser Verbände galt als entscheidender Faktor für einen Rückgang der Anschläge in sunnitischen Gebieten seit Sommer 2007.
Arabische Medien berichteten am Montag, nach einem Anschlag auf eine Festgesellschaft westlich von Bagdad sei die Zahl der Todesopfer auf 25 gestiegen. Insgesamt 30 Menschen wurden verletzt, als der Attentäter inmitten einer Gesellschaft seine Sprengstoffweste gezündet hatte. An dem festlichen Abendessen hatten Angehörige einer sunnitischen Bürgerwehr teilgenommen.
Symbolbild
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