"Es ist nicht nur die wichtigste Fachmesse zum Thema Holz, sondern auch die internationalste aller österreichischen Messen, rund 50 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland," meinte Messe-Geschäftsführer Erich Hallegger. Erstmals sind bei der Schau, die bis 31. August dauert, auch Vertreter aus Belgien, Rumänien und Russland dabei. Gegenüber 2006 wurde die Ausstellungsfläche um rund ein Drittel auf 46.000 Quadratmeter erweitert und präsentiert die gesamte Wertschöpfungskette vom Baum bis zur Massivholzverarbeitung inklusive Bioenergie und Umwelttechnik.
Die Jubiläumsveranstaltung ist auch der Rahmen für die Österreichische Forsttagung und das 33. Internationale Forst- und Holzsymposion. Sie findet am 28. August statt und wird vom Präsidenten des Österreichischen Forstvereins, Bertram Blin, eröffnet. Der Europäische Berufswettbewerb für Zimmerer wird ebenfalls auf der 50. Holzmesse abgehalten. Teams aus sieben Nationen nehmen daran teil. Tradition haben bereits der Holzbautag von proHolz Kärnten, der Internationale Holztag sowie der Landeswaldbauerntag.
Dermuth möchte die Holzmesse auch als Plattform "für gegenseitiges Verstehen" verstanden wissen und meinte mit einem Seitenhieb auf die Diskussion über die Pilzvignette: "Wir Forstwirte haben andere Sorgen als die paar Schwammerlklauber." So seien die von Sturm "Paula" im Vorjahr verursachten Schäden noch immer nicht restlos beseitigt, so Dermuth.
Symbolbild
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